KI versus MI (Menschliche Intelligenz): Der entscheidende Vergleich

Dieser Beitrag beginnt schon mal spannend: KI muss man nicht mal Kindergartenkindern erklären, MI im Titel muss ich gefühlt erläutern… Warum ist es wichtig, dass wir uns den aktuellen KI-Entwicklungen nicht einfach hingeben? Und was ist ein wirkungsvoller Gegenpol zu KI? Eine zentrale Frage, die in diesem Zusammenhang entsteht, ist: Wie verhält sich KI versus Menschliche Intelligenz?

KI führt uns in eine neue Ära. Nur in welche?

Aktuell organisiere ich einen Fokusgruppen-Anlass für Hoteliers zum Thema «Künstliche Intelligenz im Hotel-Alltag». Dabei stelle ich fest und bin ehrlich: Ich hatte zu diesem Thema von Beginn weg noch nie eine Art Überblick errungen. Ich habe ein Dauergefühl von Ohnmacht, dass sich etwas neben meinem Business- und privaten Umfeld entwickelt, das nie richtig greifbar sein wird, bei dem ich den Anschluss gänzlich verlieren könnte. Und das hat diesmal wenig mit Älterwerden zu tun. Fact ist, dass aktuell auf unserem Planeten − mit einem horrenden Tempo − eine der grössten Umwälzungen am Laufen ist, wie sie die Menschheit bisher noch nie erlebt hat. Wir füttern KI-Server mit dem ganzen Wissen der Menschheit, lassen daraus eine neue Spezies entstehen (Zitat Veit Lindau) − und haben keine Ahnung, welche Form von Gattung daraus entstehen wird. Mit welchen Wechselwirkungen auf uns Menschen und wie diese Spezies die Menschheit (mich und dich) mittel- und langfristig beeinflussen und verändern wird. 

In der Diskussion um technologische Fortschritte ist es entscheidend, die Unterschiede und Synergien zwischen KI versus Menschliche Intelligenz zu erkennen.

Im Youtube-Beitrag löchert löchert Kayvan Soufi-Siavash − ein deutscher Webvideoproduzent und politischer Aktivist − ChatGPT rund um «die Seele» der dahinter wirkenden KI und deren Hintergründe und Machenschaften. Ein Muss-Beitrag, nicht nur für KI-affine Menschen. Es liegt z.B. auf der Hand (und ChatGPT bejaht diese Frage im Blog), dass eine Art von Verdummung der Menschheit ansteht, weil die eigene Intelligenz in den Hintergrund rückt und verkümmert: Die Maschine macht’s innerhalb von Sekunden möglich. Und ich gestehe neidlos ein, umfassender und oft ganzheitlicher, als ich es selber könnte. Fact ist jedoch aus meinen bisher gemachten Erfahrungen auch, dass z.B. KI-generierte Werbetexte kaum Menschen bewegen. Irgendwie merkt ein innerer Anteil der Leser:in, dass ein Stück Seele fehlt. Oder was denkst du, was es genau ist?

All das schreibt einer, der sehr digital- und auch KI-affin ist. Aus meiner Sicht ist unsere Herausforderung und Aufforderung klar: Den Grat zwischen Nützlichem, Unterstützendem, Genialem der KI und der ureigenen persönlichen Intelligenz zu gehen, ohne das eine gegen das andere auszuspielen. Und achtsam verfolgen, was ein paar wenige Nerds und Giga-Investoren im Schilde führen, das nicht zum Wohl und Segen der Menschheit dient.

Was Herz- und Bauchverstand mit KI zu tun haben

Gut, wer seinen Kopf-, Herz- und Bauchverstand bereits aktiviert und rückverbunden hat und damit an einer Wissens- und Intelligenzquelle andocken kann, auf die KI keinen Zugriff hat und nie haben wird, weil sie eine Maschine ist. Ich habe die KI nach dem Unterschied zwischen menschlichem Denken und ihrer Wirkungsweise gefragt: «Künstliche Intelligenz funktioniert nicht wie menschliches Denken: Sie erkennt statistische Muster in Daten, statt wirklich zu verstehen oder zu fühlen. Während das Gehirn Erfahrungen, Emotionen und Bedeutung verknüpft, berechnet KI nur Wahrscheinlichkeiten für das nächste passende Wort oder Ergebnis. Sie wirkt oft intelligent, folgt aber letztlich rein mathematischen Mustern – ohne Bewusstsein oder Absicht.»

Wahrscheinlich seit dem Maschinenzeitalter (1760-1970) und dem digitalen Zeitalter (ab 1970) hat der Mensch seine Verbindung zum Herzverstand und zu seiner Intuition mehr und mehr verloren. Der Takt der Maschinen fordert wenig oder wenn, dann vernetztes, schnelles Denken: Der Kopfverstand feierte damit seinen Alleingang in die Sphären, deren Auswirkungen wir gerade rund um den Planeten sehen und spürbar erleben. Der menschliche Herzverstand ist wissenschaftlich beweisen, leise, zu Beginn meistens scheu. Er weist oft andere Wege, als der Verstand gerade vorgibt und schon in der Umsetzung ist. Und: Der Herzverstand liegt nie falsch. Das kann man vom Kopfverstand nicht wirklich sagen.

Eine Stufe tiefer arbeitet die Intuition: «Hätte ich doch auf meinen Bauch gehört», dann wäre es richtig gekommen. Den Spruch kennst du − oder? Die Aufforderung in dieser Zeit ist es, Kopf, Herz und Bauch wieder zu synchronisieren. Dann funktioniert auch die Zusammenarbeit und der Einsatz mit und von KI, deren rasante Entwicklung in der nächsten Zeit kaum zu stoppen ist. Mein aktiver Herzverstand schenkt mir dabei Gelassenheit und Überblick, wo er wichtig ist. Er ist mein Fundament, auch wenn es rundherum rumpelt − ich fühle mich in mir gut und sicher verwurzelt. Und noch etwas kann der Herzverstand: Er dockt an das morphogenetische Feld an, das wissende elektromagnetische Feld, das unseren Planeten umfasst. Das Feld, an dem sich wahrscheinlich auch die Tierwelt orientiert und in dem alles abgespeichert ist, was je war. Das Feld, auf das wir auch bei der systemischen Organisations- und Familienaufstellarbeit zugreifen. Darauf haben wir direkten Zugang, sobald unser Herz wieder geöffnet ist. Mehr dazu in einem späteren Blogbeitrag.

Der Weg zum mehr Herz-Verbindung und Herz-Verstand führt über die Herz-Meditation. Ich habe das Workbook dazu hier für dich kostenlos verlinkt.

Wenn der Körper ruft – und der Verstand endlich zuhört. Ein Beitrag für mehr Gesundheit.

«Du wirst halt auch älter» sagen gut gemeinte Stimmen in meinem Umfeld. Und ja − ich weiss das. Ein weiterer Geburtstag liegt hinter mir, und ich habe wirklich nichts gegen das Älterwerden. Ich geniesse jede Lebensphase. Und doch: In letzter Zeit melden sich vermehrt kleine und grössere Wehwehchen – Zähne, Sehnenscheiden, Schleimbeutel, Hexenschuss. Auf den ersten Blick: ganz normale Alterserscheinungen. Doch eine solche Vielfalt an gesundheitlichen Themen aufs Mal kenne ich nicht. Und darum ging ich ins Forschen. Gibt es eine Botschaft dahinter? Was will mir mein Körper sagen?

Meinem neuen Zahnarzt erzählte ich, dass meine Schwachstelle die Zähne seien. Er schaute mich verwundert an und meinte: Sind Sie froh, dass es nur die Zähne sind. In diesem Moment rutschte laut scheppernd ein Fünffrankenstück in meinem Bewusstsein hinunter: Upps! Es gibt jüngere Menschen in meinem Umfeld, die haben eine ALS-Diagnose, schlagen sich mit HPU auseinander, haben anhaltende Depressionen, Tumore usw. Mit der Aussage vom Zahnarzt gab es einen Rutsch in meinem Bewertungssystem. Und plötzlich sind meine Zahngeschichten nicht mehr einfach überflüssig, sondern erzählen mir Geschichten über mich. Wer ich bin und wie ich mit meinen Zähnen umgehe. Das hat mein Verhältnis zu den Zähnen und meine Zahnputzpraxis innerhalb weniger Tage total verändert.

Wunderwerk menschlicher Körper − und wie ich damit umgehe
Weil es mich schon immer interessierte weiss ich, dass der menschliche Körper ein geniales Wunderwerk ist, das in Feinheit und Komplexität zusammenspielt. Jedoch erst in diesen Tagen beginne ich in der Tiefe zu verstehen: Gerät etwas aus der Balance, versuchte ich bisher möglichst schnell und teilweise mechanisch und unbedacht, das Gleichgewicht wieder zu erlangen. Nach zwei Jahren chronischen Sehnenscheidenentzündungen probierte ich zum Beispiel allerhand aus, um die Schmerzen wieder zu beseitigen. Nach vielen Physiositzungen war ich etwas weiter: Immerhin ein Arm wieder gesund, der Zweite unverändert schmerzhaft. Neu dazu kam eine Schleimbeutelentzündung, verursacht durch zu viel Gewicht an den Fitnessmaschinen: Zu wenig achtsam, zu schnell, zu wenig mit mir verbunden.

Erst durch die Begleitung von meiner Aufstellungs-Partnerin Beatrice Lüscher kam Bewegung in die Sache: Basische Ernährung und feine Massagebewegungen mit einem Noppenball sollen helfen, um meine Gesundheit zu unterstützen. Unglaublich: Nach drei Tagen − über zwei Jahre später − war die Sehnenscheidenentzündung geheilt. Ohne Ultraschall, Stosswellen und Gewichtheben. Der Schleimbeutel lässt sich mit dem Heilprozess mehr Zeit und lehrt mich gerade, mit meinem Körper geduldig zu sein.
Wer in die Tiefe schauen kann, erfährt mehr als die Schulmedizin hergibt. Das habe ich von Beatrice verstanden. Und es geht um das vertrauensvolle Umsetzen, oft auch gegen den Verstand, der ungläubig den Kopf schüttelt, wenn ich basische Fussbäder mache, Basenpulver trinke und viele Brombeeren esse, weil diese entzündungshemmend sind. Was zählt ist die Heilung.

Gesundheit ist zentral für unser Wohlbefinden

Das Wunderwerk Körper ist die Hülle und damit das Zuhause meiner Seele. Im turbulenten Alltag hält mich der Verstand oft so auf Trab, dass ich mir viel zu wenig Zeit nehme, um in Ruhe und Bedachtheit auch meinen Körper ganzheitlich und nachhaltig zu pflegen und fit zu halten. Damit meine Seele in einer maximal gesunden Wohnung leben kann. Es brauchte spürbare Erschütterungen, um zu verstehen, wie mein Körper mich sanft, aber eindrücklich erinnert: Ich bin nicht nur Verstand. Ich bin ganz. Damit die Balance und damit auch Gesundheit bald wieder Alltag sind. Und dann beginnt die nächste Übung: Dafür dankbar sein. Nicht einmal, immer wieder − jeden Tag.

PS: Passend zum Thema können Sie hier kostenlos mein Workbook «Dankbarkeit» herunterladen – ein kleiner, stiller Schlüssel zu mehr Lebensfluss und innerer Fülle.

«Heilsames für dein inneres Kind»: Mehr als nur ein Seminar

In jedem von uns lebt ein inneres Kind – es steht für unsere frühesten Erfahrungen, Gefühle und Bedürfnisse. Wenn dieses innere Kind verletzt, übersehen oder gar abgelehnt wurde, wirkt es oft unbewusst in unserem heutigen Leben weiter.

Vielleicht kennen Sie das:

All das sind oft Hinweise darauf, dass Ihr inneres Kind Aufmerksamkeit braucht. Wenn wir lernen, gut für diesen Teil in uns zu sorgen, verändert sich viel: Wir werden gelassener, liebevoller mit uns selbst und anderen. Unsere Beziehungen werden ehrlicher, klarer – und tiefer. Das innere Kind wird zu einem kraftvollen, lebendigen Teil von uns, anstatt unbemerkt das Steuer zu übernehmen.

Im geschützten Rahmen dieses besonderen Seminars mit Sabine Schröder, können Sie sich auf eine liebevolle Begegnung mit Ihnen  selbst einlassen. Sie lernen, Ihr inneres Kind wahrzunehmen, ihm Raum zu geben und alte Wunden zu heilen. Doch der Workshop geht weit über das Thema «Inneres Kind» hinaus. Es ist ein tiefgehender, transformierender Prozess, der Sie stärkt, nährt und Ihnen neue Perspektiven auf Ihr Leben eröffnet.

Waldegg: Ein Ort zum Ankommen und Auftanken
Das Seminar findet im Seminarhaus Waldegg in Quarten auf dem Flumserberg statt – mit freiem Blick auf den Walensee und die beeindruckenden Churfirsten. Der helle, geräumige Plenarsaal mit seiner warmen Atmosphäre lädt ein zum Innehalten und zur tiefen inneren Arbeit.

Für das leibliche Wohl sorgt Cornel mit seiner leckeren, kreativen Küche. Die Mahlzeiten sind liebevoll zubereitet und ein echtes Highlight an diesen Seminarwochenenden.

Sabine Schröder – mit Herz, Tiefe und Erfahrung
Sabine begleitet seit 18 Jahren Menschen in Seminaren zu persönlichen und existenziellen Lebensthemen. Ihre Arbeit ist geprägt von grosser Präsenz, Klarheit und einem feinen Gespür für das, was gerade wesentlich ist. Mit ihrer tiefen, empathischen Art schafft sie Räume, in denen Heilung und innere Wandlung möglich werden.

Teilnehmerstimmen sagen mehr als Worte
«Dieses Seminar hat mir den Schlüssel zu meinem Herzen gegeben.»
«Sabine führt mit viel Liebe, Präsenz und gleichzeitig mit Klarheit durch den Prozess. Ich fühlte mich sehr gut aufgehoben.»
«Ich konnte mich zeigen, wie ich bin, und wurde gesehen – das war zutiefst heilsam.»

Jetzt anmelden und Ihnen selbst ein wertvolles Geschenk machen
Dieses Seminar ist offen für Frauen und Männer. Es sind keine Vorkenntnisse nötig – nur die Bereitschaft, sich Ihnen selbst zuzuwenden.
→ Alle Infos und Anmeldung hier

Das nächste Seminar «Heilsames für dein inneres Kind» mit Sabine Schröder vom 22. bis 25. Mai 2025 in der Waldegg in Quarten (Flumserberg)

Video von Sabine Schröder zum Seminar: YouTube-Link

Zähne als Spiegelbild der Seele: Was ein Backenzahn mit der Seele zu tun hat

Zahnschmerzen können höllisch weh tun. Darin habe ich in meinem Leben vielfältige Erfahrungen gemacht. Nach 20 begann für mich eine Odyssee, die von immer neuen, wiederkehrenden Schmerzen, unzähligen Zahnarztbesuchen, Eingriffen, Notfällen, Wurzelbehandlungen, Implantanten und vielen Rechnungen geprägt ist. Trotz viel Coaching-Wissen über Zusammenhänge wurde mir erst in diesen Tagen klar, dass auch Zähne Spiegel unserer Seele sind und sein können. Dafür hat mein rechter, oberer Backenzahn gesorgt. Und eine heftige Kieferentzündung. Dass mein verstorbener Bruder − bzw. mein damit verbundenes Traumata − damit zu tun haben, dafür brauchte es viele Schmerzstunden und den Hinweis einer Coaching-Frau, die sich auf Zähne und ihre Zusammenhänge spezialisiert hat: Zähne als Spiegelbild der Seele.

Schauplatz Lehrbude, ich 16 Jahre alt. Beim Waschtrog stand die grosse Ricolas-Büchse. Eine nette Mitarbeiterin sorgte dafür, dass die Büchse nie leer war. Und ich als zuckerreduziert aufgewachsener Teenager, konnte nicht widerstehen. Mindestens zwei Jahre lang stand die Büchse da. Und darin die süssen Zuckerstücke. Danach kam es noch besser: An meinem ersten Arbeitsplatz nach der Lehre stand ein Kühlschrank, voll mit allen damals verfügbaren Süssgetränken. Wie ein Traum: Alle Getränke, die ich während meiner Kindheit und Jugend nur selten kosten durfte, waren spottbillig und unendlich verfügbar. Wie mit einer spät-pubertären Schoppenflasche trank ich von Montag bis Freitag schlückchenweise die süssen Zuckergetränke. Nicht lange danach setzten die ersten Löcher ein, es hagelte einige Jahre regelrecht davon.

Das war der Ursprung. Ich kürze ab: Nach vielen geflickten Löchern, ersten Wurzelbehandlungen (die Schmerzen traten immer im Urlaub oder am Wochenende auf), folgten vor wenigen Jahren die ersten Implantate. Sechs Zahnärzte später lande ich bei einem wirklich hervorragenden Fachmann, der mir vor wenigen Wochen ein weiteres Implantat setzte, top modern, roboterunterstützt. Der beste Eingriff ever, ohne jegliche Nachwehen. Nur stiess mein Körper dieses Hightech-Implantat ab. Zeitgleich meldete sich mein Backenzahn auf der anderen Seite mit zunehmenden Schmerzen. Drei Jahre zuvor gab es an dieser Stelle schon viele leidvoll Tage. Nach einer langen Selbst-Therapiezeit mit Nelken und viel Zuwendung, gab der Zahn damals endlich Ruhe und ich konnte aufatmen: Immerhin − ein Zahn gerettet. Genau dieser Zahn meldete sich fast zeitgleich mit dem Implantatverlust zurück, mit einer steilen Schmerzkurve. Meine neue Zahnärztin im Aargau diagnostizierte richtig: Kieferentzündung. Nochmals eine Schmerzstufe intensiver, da das ganze Zahnbeet rund um den Zahn heftig schmerzte.

Zusammenhang zwischen den Zähnen und der Seele

Auch Zähne können Spiegel der Seele sein. Ich ahnte es schon länger und suchte während Jahren immer dann, wenn es weh tat, nach diesem Puzzleteil. Auf der Suche nach einem ganzheitlich arbeitenden Zahnarzt fand ich eine Praxis, viel zu weit entfernt. jedoch mit einer Zahnarzt-Frau, die für ganzheitliche Zahnmedizin Coachings anbietet: traumabasiert, systemisch, integral ganzheitlich.

«Erst das Erkennen von Körper, Geist und Seele, eventueller seelischer und generationsbedingter Traumen und ihrer entsprechenden Berücksichtigung in der zahnärztlichen Therapie, führt schliesslich zur wirklichen integralen Betrachtungsweise und damit zur Symbiose aller Möglichkeiten des Lebens.» Auf diese Zeilen ressonierte etwas in mir stark. Ich buchte einen Termin und machte vor wenige Tagen folgende Erfahrung: Die Frau fragte nach meiner Herkunft: Eltern, Geschwister, usw. Als ich erwähnte, dass mein mittlerer Bruder mit 20 Jahren an einer Darmerkrankung überraschend starb, hakte sie ein: Verdauung. Sie beginnt mit den Zähnen und hört im Enddarm auf. Etwas in mir setzte blitzschnell das Bild zusammen, nachdem ich schon so lange gesucht hatte. Und dann war der Kanal offen und es weinte und wurde mit jeder Minute klarer, auf was mich meine Zähne schon seit vielen Jahren aufmerksam machen wollen: Mein Bruder wurde damals am Abend um 17.00 Uhr mit dem Krankenwagen abgeholt. Die Eltern fuhren schon voraus. Ich schaute als Teenager interessiert den Sanitätern zu und plötzlich entstand Hektik. Mit dem Blick aus dem Wohnzimmerfenster bekam ich mit, dass hier etwas total falsch lief. Der Krankenwagen fuhr überstürzt mit Blaulicht weg. Etwas in mir wollte es nicht wahrhaben, wusste es jedoch zutiefst: Mein geliebter Bruder war soeben gestorben. Später kam mein älterer Bruder nach Haus und sprach mir Hoffnung zu. Ich lag im Bett, wartete und konnte nicht schlafen. Sehr spät kamen dann unsere Eltern nach Hause und bestätigten, was ich schon wusste: Unser Bruder ist gestorben. Auf dem Transport kollabiert. Ich solle versuchen zu schlafen − und dann war ich alleine mit einem Schmerz, den ich so nicht kannte. Genau in solchen Momenten entstehen Traumatas, die sich unbearbeitet einschliessen, tief abgespeichert in den Zellen und mit einem Abdruck auf der Seele. Die Tage danach, mit der Beerdigung und allem, was dazu gehörte, verunmöglichten meine Trauerzeit. Das ist eine weitere Geschichte, die ich hier auslasse. Danach sprachen wir nur noch selten über Beat − den wunderbaren, jungen Mann, den Menschen mit Herzzugang und viel Feingefühl, der mit 20 Jahren viel zu früh gehen musste.

Viel später, in Selbsterfahrungsseminaren, tauchte mein Bruder immer mal wieder auf. Erst vor drei Jahren gab ich ihm im Rahmen einer Familien-Aufstellung seinen Platz in meiner Herkunftsfamilie zurück. Stellvertretend für meine Eltern. Und jetzt fordert mich mein Leben unmissverständlich auf, endlich hinzuschauen und aufzulösen, was es für mich aufzulösen gilt. In diesem Prozess stehe ich gerade. Meine Coaching-Begleiterin meinte, es sei ein Vorrecht vom älter werden, auch die andere Seite der Medaille anzuschauen: Ich habe Anteile von meinem Bruder übernommen. Unbewusst. Ich stehe auch wegen und durch ihn an meinem Lebenspunkt, wo ich gerade bin: Als Coach, systemischer Aufsteller, intuitiv, feinfühlig.

Gut, wenn man die vielfältigen Zusammenhänge vom Wunderwerk Mensch immer besser kennt: Im Fall von meiner Geschichte die Zusammenhänge zwischen Zähnen, Darm und unverarbeiteten Traumatas. Seit ich in diesem laufenden Prozess unterwegs bin, ist mein Herz von viel Freude und Dankbarkeit erfüllt. Es durfte sich etwas in mir lösen, das schon lange nach Erlösung gerufen hat. Ich hoffe und glaube, meine Zähne können sich nach diesen Erfahrungen in Zukunft wieder mehr Ruhe gönnen. Übriges war die heftige Kieferentzündung eine Woche später, beim letzten Zahnarztbesuch, auch ohne Antibiotika nahezu ganz geheilt. Bemerkenswert, wie der Körper mit Selbstheilung innerhalb kurzer Zeit reagieren kann.

Angststörungen: Angst überwinden − dein Weg in ein freies Leben

Fühlst du dich von deiner Angst gefangen? Du bist nicht allein.

Angst ist ein Gefühl, das wir alle kennen. Sie schützt uns, wenn wir in Gefahr sind, und hilft uns, wachsam zu bleiben. Doch was passiert, wenn Angst uns nicht mehr schützt, sondern unser Leben einschränkt? Wenn sie plötzlich die Kontrolle übernimmt, ohne dass wir wissen, warum?

Für viele Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist genau das Alltag. Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen, und doch sprechen Betroffene selten darüber. Die gute Nachricht: Ängste sind heilbar. Es gibt Wege, sie zu verstehen, zu lösen und ein erfülltes, angstfreies Leben zu führen.

Was du über Angst wissen solltest

Angststörungen treten in vielen Formen auf – von der diffusen Daueranspannung bis zu plötzlichen Panikattacken. Häufige Formen sind:

  • Generalisierte Angststörung: Dauerhafte Sorgen ohne klaren Auslöser.
  • Panikstörung: Plötzliche, intensive Angst mit körperlichen Symptomen wie Atemnot oder Herzrasen.
  • Soziale Phobie: Die Angst vor Bewertung oder Ablehnung in sozialen Situationen.
  • Agoraphobie: Die Angst vor Orten, aus denen eine Flucht schwierig erscheint.
  • Spezifische Phobien: Übermässige Angst vor klar definierten Dingen, z. B. Spinnen oder Höhen.

Insgesamt sind im deutschsprachigen Raum Millionen Menschen betroffen, oft ohne zu wissen, wie sie mit ihrer Angst umgehen können.

Wo Angst ihren Ursprung hat – und warum sie es gut mit dir meint

Hast du dich schon einmal gefragt, warum du Angst empfindest? Sie ist kein Feind, sondern ein Schutzmechanismus, der dich auf etwas aufmerksam machen will. Die Wurzeln der Angst liegen oft in der Kindheit oder in belastenden Erfahrungen.

  • Erlernte Muster: Wurdest du als Kind oft vor Gefahren gewarnt, könnte dein Gehirn ein übersteigertes Alarmsystem entwickelt haben.
  • Traumatische Erlebnisse: Unfälle, Verluste oder andere Schocks prägen unser Unterbewusstsein und können sich später als Angst äussern.
  • Unbewusste Konflikte: Manchmal zeigt die Angst, dass ein Teil von uns nicht im Einklang mit unserem Leben steht.

Indem du diese Wurzeln erkennst, kannst du beginnen, deine Angst zu verstehen – und schliesslich loszulassen.

Fünf Menschen, fünf Geschichten – ein Blick in den Alltag mit Angst

Betroffene erleben ihre Angst auf ganz unterschiedliche Weise. Hier sind einige Beispiele:

1. Maria, 32 Jahre: Sie hat Angst vor dem Versagen im Beruf. Ihr Alltag wird von Perfektionismus geprägt, während sie innerlich ausgebrannt ist.
2. Thomas, 45 Jahre: Er leidet unter Panikattacken, die plötzlich im Supermarkt oder Auto auftreten. Sein Leben wird immer enger.
3. Maria, 63 Jahre: Sie lebt isoliert, weil sie soziale Situationen fürchtet. Der Wunsch nach Kontakt steht im Konflikt mit ihrer Angst.
4. Leon, 22 Jahre: Er hat Zukunftsängste, die ihn nachts wachhalten. Sein Perfektionismus führt dazu, dass er Aufgaben meidet.
5. Sabine, 54 Jahre: Sie leidet an Agoraphobie und verlässt ihr Haus nur selten, aus Angst, die Kontrolle zu verlieren.

Solche Geschichten zeigen, dass Angst viele Gesichter hat – aber auch, dass sie nicht unüberwindbar ist.

Methoden, um Angst zu heilen

Es gibt zahlreiche Ansätze, um Ängste zu lindern und langfristig zu heilen. Hier sind drei wirkungsvolle Methoden, die ich in meiner Arbeit einsetze:

1. Systemische Aufstellungen: Angst sichtbar machen
Diese Methode hilft, innere Konflikte und Ängste in einem geschützten Rahmen symbolisch darzustellen. Oft erkennen Klienten schon nach einer Sitzung die Ursachen ihrer Angst und erleben eine erste Erleichterung.

- Dauer: 1–2 Sitzungen à 2–4 Stunden.
- Erwartung: Klarheit und emotionale Entlastung.

2. Focusing: Die Angst bewusst wahrnehmen
Beim Focusing lernst du, mit deiner Angst in Kontakt zu treten und sie ohne Bewertung zu betrachten. So kannst du sie als Teil von dir annehmen und ihr die Macht nehmen.

- Dauer: Mehrere Sitzungen à 60 Minuten.
- Erwartung: Mehr Achtsamkeit und ein neues Verständnis für dich selbst.

3. Die Yager-Methode: Ängste auflösen
Die Yager-Methode arbeitet mit deinem Unterbewusstsein, um tief sitzende Ängste zu lösen. Sie ist sanft und effektiv, mit oft schnellen Ergebnissen.

- Dauer: 3–5 Sitzungen à 60 Minuten.
- Erwartung: Tiefe Heilung und nachhaltige Veränderung.

Warum es sich lohnt, den Ängsten zu begegnen

Angst fühlt sich oft mächtig und überwältigend an, aber sie ist nicht stärker als du. Wenn du bereit bist, dich mit ihr auseinanderzusetzen, kannst du wieder frei werden.

Mein Ansatz in Kürze:
1. Ängste sichtbar machen (z. B. durch systemische Aufstellungen).
2. Mit der Angst in Kontakt treten (z. B. durch Focusing).
3. Ängste auflösen (z. B. mit der Yager-Methode)

Das Ziel:

  • Schnelle Linderung und ein Gefühl von Sicherheit.
  • Die Ursachen deiner Angst verstehen und dich selbst besser kennenlernen.
  • Langfristige Heilung und ein erfülltes Leben.

Mut zur Veränderung

Der Weg aus der Angst beginnt mit einem ersten Schritt: dem Mut, hinzuschauen. Angst ist keine Schwäche, sondern ein Signal. Wenn du es ernst nimmst, kannst du die Kontrolle über dein Leben zurückgewinnen.

Du bist nicht allein. Lass uns gemeinsam daran arbeiten, dass du dich wieder frei fühlst – frei von Angst und offen für das Leben, das du dir wünschst.

Mehr Infos zum Thema Angst findest du hier.

Schon intus? Neue Entscheidungskompetenzen!

Rund 20’000 Entscheidungen treffen wir täglich. Die meisten davon blitzschnell. Vielleicht liegt bei  ihnen der erste Entscheid noch im Bett, nach dem Aufwachen: Fünf Minuten liegen bleiben oder sofort aufstehen? 

In unserer Zeit muss immer schneller entschieden werden. So schnell, dass die Silicon Valley-Zukunftsplaner wichtige Entscheidungen schon lange immer mehr Algorithmen überlassen. «Machen Algorithmen die bessere Politik?» titelte «Die Zeit» schon 2015. Programmierer erbrachten den Nachweis, dass bei einer Vielzahl politischer Entscheidungen solche immense Datenschlaufen den schnelleren und besseren Weg wählen würden, als Menschen dazu fähig sind. Neudeutsch spricht man von «Dataismus». Mit Trump und Brexit dreht sich für viele Menschen die Welt heute etwas anders, als gerade noch. Können wir darum einfach wegschauen, abwarten, was auf uns zu kommt?

Gut, wer sich jetzt schon fit macht, für die Arbeitsplatz 4.0-Herausforderungen von Morgen. Erfahren Sie in diesem Blog, warum der Weg für persönliche neue Entscheidungskompetenzen viel näher bei ihnen liegt, als Sie denken. Und wie Sie damit heute beginnen können, solche neue Entscheidungskompetenzen zu trainieren und in sie hineinzuwachsen.

Noch ein Beispiel? Nach dem Krieg betrug die durchschnittliche Besitzdauer einer Aktie vier Jahre, erklärt der mit gut 50 Jahren pensionierte Investment-Banker Voss. Damals wurde ein Wertpapier also vier Jahre gehalten, bevor es an der Börse mit Gewinn oder Verlust wieder veräussert wurde. Da waren vor allem noch Menschen mit im Spiel. Heute beträgt die durchschnittliche Besitzdauer einer Aktie gemäss Voss, 22 Sekunden. Sie haben richtig gelesen, es sind 22 Sekunden. So lange wird ein Wertpapier heute besessen, bevor es seinen Besitzer wechselt. Durchschnittlich.

In der Arbeitswelt 4.0 sind neue Eigenschaften gefragt:

  1. Schnelle Reaktion
  2. Rasche Entscheidung auf Gegebenheiten, die wir nicht kennen, die sogar ausserhalb unserer bisherigen Wahrnehmung und Erfahrung liegen
  3. Erkennen, erspüren, wo Möglichkeiten liegen
  4. Instinktiv neue Ideen entwickeln
  5. Weiche Faktoren, wie Intuition, Emotionale Intelligenz und Instinkt werden wichtig

Alles Eigenschaften, die weit über den Kopf, über den Verstand hinausgehen. Doch woher soll man plötzlich wissen, wann und wie das Bauchgefühl einzusetzen ist? Der Trickfilmer Walt Disney brauchte dazu drei Stühle, einer für den Träumer und Visionär, wo Gedanken, Gefühle, innere Bilder, einfach alles, was in die Feder fliesst Platz hat. Auf dem zweiten Stuhl kommt der rationale Realist zum Ausdruck, der dritte Stuhl ist für den kritischen Gegenspieler reserviert. Jede Stimme hat ihre zehn Minuten Aufmerksamkeit. Danach werden die verschiedenen Aussagen gegeneinander aufgewogen, und die Entscheidung wird gefällt. Mit dem Werfen dreier Münzen kann man auch das chinesische Orakel «I Ging» befragen. Oder christlich geprägte Menschen beten zu Gott und erhoffen sich göttliche Weisung für richtige Entscheidungen. Alles gut, aber heute oft nicht mehr schnell genug.

Der Weg zu mehr Intuition

Die Möglichkeit, sich in diesem Bereich neue Kompetenzen anzueignen liegt gar nicht so fern: Zurück zu sich selber. Etwas weniger im Aussen leben und verkopft durch die Welt steuern, etwas mehr Zeit in Ruhe mit sich selber verbringen. Achtsamkeit, Meditation und Focusing sind drei wissenschaftlich erforschte Methoden, die einen gemeinsamen Nenner haben: Sie lenken den Blick auf die immense Weisheit, die in unserem Inneren schlummert und bei Bedarf die Ratio auf’s Beste unterstützt. Wenn wir sie denn zulassen.

Achtsamkeit zum Beispiel schult das klare und nicht-wertende Gewahrsein, was in jedem Augenblick geschieht. Sie ermöglicht uns, Körperempfindungen, Gedanken, Gefühle und alle anderen Wahrnehmungen, ob angenehm, unangenehm oder neutral, zu erfahren und so zu akzeptieren, wie sie sind. Dabei reichen schon wenige Wochen Achtsamkeits-Praxis, um erste Veränderungen in wichtigen Hirnbereichen herbeizuführen. Aus den Erfahrungen der Teilnehmenden meiner und anderer Achtsamkeits-Trainings und Studien zufolge schon bei wenigen Minuten Übung am Tag.

Bei Meditierenden ist der präfrontale Cortex (PFC), der Hirnbereich, in dem das Denken stattfindet, grösser und aktiver. Zudem reguliert der PFC die emotionalen Areale des Gehirns. Eine Stärkung der Verbindung von Denken und Fühlen im Gehirn hilft, sich leichter emotional zu binden, stabilere Beziehungen zu anderen zu führen und die eigene soziale Intelligenz, die im Berufskontext immer wichtiger wird, zu steigern. [Farb Et al., 2007]. Dabei ist spirituell losgelöste Meditation gar nicht so schwierig, wie viele meinen.

Focusing wiederum eröffnet neue Sichtweisen auf Probleme, Herausforderungen und Fragestellungen und zeigt Wege zur Lösung, die vorher blockiert waren. Im Focusing lernen Sie den Ort in Ihnen kennen, wo Denken und Fühlen ineinander übergehen. Dabei wird das «Körperwissen» freigelegt und ergänzend zum «Kopfwissen» genutzt, um auch komplexe Probleme zu lösen. Die nächsten Schritte werden sicht- und greifbar. Überraschend einfach und erfrischend entsteht so Klarheit bei persönlichen oder beruflichen Fragestellungen und Problemen.

Probieren Sie’s aus!

Starten Sie mit dem einen oder anderen. Machen Sie dabei kleine Schritte. Um Achtsamkeit und/oder Meditation zu trainieren, empfehle ich zum Beispiel die App 7Mind: Sie starten mit nur 7 Minuten pro Tag. Um Focusing kennen zu lernen empfiehlt es sich, bei einer/einem Focusing-Begleiter:in eine Einführung zu buchen. Vorab kann das kleine Büchlein vom Begründer Gene Gendlin eine gute Einstimmung sein.

So oder so werden Sie innerhalb kurzer Zeit erstaunliche Veränderungen wahrnehmen: Sie werden schneller, sicherer, selbstverständlicher und lustvoller entscheiden. Ich selber würde davon nichts mehr freiwillig hergeben.

Soll ich Sie beim einen oder anderen Thema begleiten? Sehr gerne bin ich für Sie da!

Gerade entdeckt: Tiefenentspannung mit Yoga Nidra

Bereits vor einigen Jahren wurde ich von einer Freundin auf eine Yoga-Form aufmerksam, die mir bisher unbekannt war: Yoga Nidra. Dabei handelt es sich um eine Übung der Tiefenentspannung, deren Wirkung über die gewohnte Vorstellung von Entspannung hinausgeht und dabei Regenerations-Charakter hat. Genial dabei: Man muss nicht ins Yoga-Studio oder zur Meditationsgruppe fahren, sondern kann liegend in mindestens 20 Minuten eine unglaubliche Tiefenentspannung erfahren, die mich immer noch jedesmal beeindruckt. Auch Kolleg:innen, die ich auf Yoga Nidra aufmerksam gemacht hatte, machen dieselben positiven Erfahrungen.

Wie geht Yoga Nidra? Dazu legt man sich ausgestreckt auf den Boden, bleibt möglichst regungslos liegen und hört einer Sprechsequenz von 20 bis 30 Minuten oder länger zu. Dabei wird man durch einem Bodyscan geführt. Ein Bodyscan ist eine vielfältig angewendete Methode, um mit seiner ganzen Aufmerksamkeit und Präsenz durch den Körper zu wandern und die einzelnen Körperteile und ihre Befindlichkeit wahrzunehmen. Das Wachrufen von verschiedenen gegensätzlichen Empfindungen hat zudem einen harmonisierenden Einfluss auf das Gehirn und verbindet die beiden Hirnhälften.

Frische für Körper und Hirn

Nach 20 Minuten Yoga Nidra fühle ich mich ausnahmslos und jedesmal derart tiefenentspannt, wie mit keiner anderen Methode oder Technik, die ich bisher ausprobiert hatte. Yoga Nidra bringt dem Körper Frische und das Gehirn in einen Zustand vollbewusster Ruhe. Obwohl man bei Yoga Nidra nicht einschlafen sollte, eignet sich diese Technik durchaus auch bei Schlafstörungen, um innerhalb weniger Minuten wieder zurück in den Schlaf zu finden. Am besten risikolos  ausprobieren und sich selber ein Bild davon machen.

Yoga Nidra wirkt bei:

Auf YouTube gibt es viele Anleitungen mit verschiedener Zeitdauer und auf dem Büchermarkt gibt es zahlreiche Bücher. Mein Lieblings-Clip ist dieser.

Mit mehr Achtsamkeit raus aus aus dem Karusell

Wir leben in einer Welt überfüllt mit Informationen, Meinungen, Aufregungen, Angst, Lärm, Krisen und Katastrophen. Die Gesellschaft, so scheint es, hysterisiert sich täglich. Hat sich die Welt und ihre Menschen tatsächlich derart verändert oder spielt uns unsere Wahrnehmung nur einen Streich?

Tatsache bleibt, dass viele Menschen immer weniger gut mit dem zurecht kommen, was von ihnen am Arbeitsplatz, in der Beziehung und Familie und von ihrem Umfeld erwartet und verlangt wird. Viele haben noch keinen Weg gefunden, um heute alles gut unter einen Hut zu bringen und dabei erst noch genügend Zeit für sich selbst zu finden.

Bis heute habe ich keine einfachere und wirksamere Methode als Achtsamkeit entdeckt: Damit kann ich je länger je mehr in unserer überreizten, überkomplexen Welt lernen, mich auf mich selbst zurückzubesinnen. Wo als bei und in mir selbst soll ich denn zu neuer Ruhe und Sicherheit finden?

Was verändert mehr Achtsamkeit?

Achtsamkeit ist die Hinwendung zu mehr innerer Ruhe im Zeitalter der Übernervosität. Achtsamkeit findet eine neue Haltung in einer dauerverbundenen Welt. Achtsamkeit schaut nach Innen, ohne das Aussen zu vernachlässigen. Wir lernen, nicht alles zu glauben, was uns jede Minute um die Ohren fliegt. Achtsamkeit sucht Wege aus dem ewigen Müssen. Sie hilft, die eigenen Schwächen zu verstehen und ein Ja dazu zu finden. Achtsame Menschen lernen zu scheitern, aber auch daraus zu lernen. Ziele selbst-bewusst zu setzen, anstatt immer neuen Zielen hinterherzujagen. Achtsame Menschen ahnen, dass Krisen Impulse zu Neuem sind. Achtsamkeit lehrt, in den Problemen die Lösungen zu sehen. Achtsame Menschen lernen, ihre Ängste wahrzunehmen und ihnen zu begegnen. Al­les in allem leben sie gesünder, zufrie­dener und selbstbestimmter.

Ist es all das wert, einen Versuch zu starten? Heute? Jetzt? Hier?

Wie können Sie zu mehr Achtsamkeit finden?

Achtsamkeit ist etwas ganz Unspektakuläres. Am Einfachsten, man steigt irgend wo ein und lässt sich ab diesem Moment treiben. Wichtig dabei ist einzig, am Thema daran zu bleiben. Immer wieder.

Ganz praktische Elemente können sein...

Je mehr es Ihnen gelingt, das was Sie gerade tun ganz bewusst zu machen, möglichst im Moment zu sein, den Augenblick so annehmen und erfahren wie er ist, desto mehr leben Sie achtsam.

Schreiben Sie mir, wenn Sie Fragen haben oder ich Sie und Ihr Team in ihrem persönlichen Achtsamkeitsweg unterstützen kann: info@hochuli-coaching.ch

Mut tut gut! Wie Sie ab heute Mitmenschen ermutigen können

Entmutigte Gesellschaft

«Das einzige, was das natürliche Wachstumspotential im Menschen zur Entwicklung bringen kann, ist die Ermutigung.» Nun leben Sie und ich in einer weitgehend entmutigten Gesellschaft. Vielleicht sind Sie sogar selber entmutigt? Wir leben im Zeitalter der sozialen Veränderungen, die so schnell über uns kommen, dass wir immer mehr den Überblick verlieren. Viele Menschen verlieren durch diese Umstände ihre Sicherheit. Erwachsene, erzogen nach dem Machtmodell «du musst – du sollst – du darfst nicht – und sonst strafe ich dich!» haben sich noch keine Alternative zueigen gemacht, und setzen den von den Eltern übernommenen Erziehungsstil bei ihren Kindern fort. Und leben darüber hinaus ihre eigenen Prägungen im Führungsstil weiter, in der Meinung, es richtig zu machen.

So wird in Ehen, in Familien, in Schulen, am Arbeitsplatz, im Verein und in der Politik weiterhin entmutigt durch Kampf, Unterdrückung, Manipulation und Verletzung. Kennen Sie solche prägenden Erlebnisse? Wenn Sie als Kind etwas selber ausprobieren wollten, rief Ihre Mutter oder Grossmutter: «Sei vorsichtig, dass du nicht fällst!» «Sei vorsichtig, dass du dir nichts brichst!» Oder «sei vorsichtig, dass du nicht kleckerst!» Ging trotzdem mal etwas schief, kam prompt die Quittung: «Siehst du, ich habe es dir doch gesagt!» Kennen Sie das auch? Die meisten von uns sind so oder ähnlich geprägt − die Psychologie spricht von den ersten sechs Jahren, in denen dieser Brand sich tief in uns eingefressen hatte.

Folgen der Entmutigung

Fehlendes Selbstvertrauen ist die häufigste Ursache von Problemen, mit denen Coaches konfrontiert werden. Viele Menschen glauben im Innersten nicht daran, wertvoll zu sein, einen Platz im Leben zu haben, etwas gut machen zu können, und so wie sie sind, liebenswürdig zu sein. Nichts ist für einen Menschen lähmender als dieses Denken. Es verhindert, dass alle seine guten Fähigkeiten und Talente nicht genutzt werden.

Wie können Sie ermutigend werden?

Eine mögliche Definition: «Ermutigung ist jedes Zeichen der Aufmerksamkeit, das anderen oder uns selber Mut macht und Auftrieb gibt.» Die Definition bezieht sich auf das Ergebnis. Wenn ich Sie anschaue, berühre, ein gutes Wort der Anerkennung sage, Sie sein lasse wie Sie sind, Sie in ihren eigenen Ansichten bestärke oder Sie anlächle und Sie fühlen sich dadurch besser, dann war das was ich tat eine Ermutigung für Sie. Ermutigung erwirkt in Ihnen eine Änderung der inneren Haltung. Ermutigung erhöht Ihr Gefühl von Selbstachtung, stärkt den Glauben an Ihre eigenen Fähigkeiten und führt Sie zum Schluss: «So wie ich bin, bin ich gut genug» und zu der Überzeugung: «Ich kann».

Wer waren die Personen, zu denen Sie in Ihrer Kindheit gerne hingegangen sind, wenn Sie Sorgen hatten oder auch wenn Sie begeistert waren über einen Erfolg? Waren das Menschen mit folgenden Eigenschaften?

Das alles tönt nicht schwierig. Nehmen Sie die Herausforderung an, über solche Wege Ihren Mitmenschen einen Beitrag zu liefern und selber eine ermutigende Person zu werden. Es wird auch Ihr eigenes Leben in erfreulicher Weise beeinflussen. Entdecken Sie das Gute im anderen und denken Sie in Zuneigung über Ihre Mitmenschen. Denken Sie in Chancen anstatt in Kritik. Denken Sie in Herausforderungen anstatt in lähmender Rüge. Bauen Sie Feindbilder ab und stoppen Sie den inneren negativen Dialog: Das Leben ist nicht zum Leid, sondern zum Glücklichsein geschaffen.

Ermutigung macht...

Ein Zitat von Theo Schoenacker, einem Begründer der Ermutigungs-Lehre:

«Lieber falsch ermutigen, als nicht ermutigen.»

Achtsamkeit: Finden Sie Ihre persönliche Weihnachts-Oase

Es ist ganz einfach: Nehmen Sie sich Zeit für sich selber, gönnen Sie sich mehr Achtsamkeit. Gerade in der turbulenten Weihnachtszeit. Immer wieder. Und entdecken Sie dabei das Geschenk der Ruhe und Stille, das schon immer da war und jederzeit in Ihnen selber liegt. Sie müssen es nur nutzen. Und so geht das in 2 Minuten:

  1. Setzen Sie sich aufrecht auf einen Stuhl, beide Füsse flach auf dem Boden, die Hände auf den Oberschenkeln
  2. Schliessen Sie die Augen und richten Sie die Aufmerksamkeit nach Innen
  3. Atmen Sie bewusst und tief ein und strecken Sie dabei die Wirbelsäule noch ein wenig mehr
  4. Atmen Sie lange aus
  5. Überlassen Sie jetzt den Atem sich selber und bleiben Sie mit der Aufmerksamkeit beim Atem
  6. Zählen Sie 1 für Einatmen und 1 für Ausatmen
  7. Und 2 für wieder Einatmen und 2 für Ausatmen, usw.
  8. Bleiben Sie für zwei Minuten oder länger in dieser stillen Haltung
  9. Falls Gedanken ablenken wollen − und das wird passieren − kehren Sie zur Atmung zurück
  10. Schliessen Sie mit einem tiefen Atemzug ab, öffnen Sie die Augen und kehren Sie in die Aussenwelt und zu Ihrem Tageswerk zurück

Tut gut − oder nicht? Spüren Sie den Unterschied zwischen vor zwei Minuten und jetzt? Wann immer Sie diese kleine Oase erleben möchten, kehren Sie dorthin zurück! Schon bald werden Sie diese kleinen Momente lieben. Die Stille in Ihnen selber ist ein Geheimnis, das Sie je länger je mehr näher und tiefer zu Ihnen selber bringt. Das ist nicht nur wohltuend in der lauten, hektischen Welt, sondern entspannend und Kraft spendend. Probieren Sie es aus — gleich jetzt, für nur 2 Minuten! Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit − ganz mit und bei Ihnen!

PS: Sie haben keine 2 Minuten Zeit? Die Übung wirkt auch schon mit nur drei Atemzügen − probieren Sie es aus!

PS II: Macht es Sinn, dass Sie sich zeitnah eine ehrliche Antwort darauf geben, warum Sie sich keine 2 Minuten Zeit gönnen?