Dieser Beitrag beginnt schon mal spannend: KI muss man nicht mal Kindergartenkindern erklären, MI im Titel muss ich gefühlt erläutern… Warum ist es wichtig, dass wir uns den aktuellen KI-Entwicklungen nicht einfach hingeben? Und was ist ein wirkungsvoller Gegenpol zu KI? Eine zentrale Frage, die in diesem Zusammenhang entsteht, ist: Wie verhält sich KI versus Menschliche Intelligenz?
Aktuell organisiere ich einen Fokusgruppen-Anlass für Hoteliers zum Thema «Künstliche Intelligenz im Hotel-Alltag». Dabei stelle ich fest und bin ehrlich: Ich hatte zu diesem Thema von Beginn weg noch nie eine Art Überblick errungen. Ich habe ein Dauergefühl von Ohnmacht, dass sich etwas neben meinem Business- und privaten Umfeld entwickelt, das nie richtig greifbar sein wird, bei dem ich den Anschluss gänzlich verlieren könnte. Und das hat diesmal wenig mit Älterwerden zu tun. Fact ist, dass aktuell auf unserem Planeten − mit einem horrenden Tempo − eine der grössten Umwälzungen am Laufen ist, wie sie die Menschheit bisher noch nie erlebt hat. Wir füttern KI-Server mit dem ganzen Wissen der Menschheit, lassen daraus eine neue Spezies entstehen (Zitat Veit Lindau) − und haben keine Ahnung, welche Form von Gattung daraus entstehen wird. Mit welchen Wechselwirkungen auf uns Menschen und wie diese Spezies die Menschheit (mich und dich) mittel- und langfristig beeinflussen und verändern wird.
In der Diskussion um technologische Fortschritte ist es entscheidend, die Unterschiede und Synergien zwischen KI versus Menschliche Intelligenz zu erkennen.
Im Youtube-Beitrag löchert löchert Kayvan Soufi-Siavash − ein deutscher Webvideoproduzent und politischer Aktivist − ChatGPT rund um «die Seele» der dahinter wirkenden KI und deren Hintergründe und Machenschaften. Ein Muss-Beitrag, nicht nur für KI-affine Menschen. Es liegt z.B. auf der Hand (und ChatGPT bejaht diese Frage im Blog), dass eine Art von Verdummung der Menschheit ansteht, weil die eigene Intelligenz in den Hintergrund rückt und verkümmert: Die Maschine macht’s innerhalb von Sekunden möglich. Und ich gestehe neidlos ein, umfassender und oft ganzheitlicher, als ich es selber könnte. Fact ist jedoch aus meinen bisher gemachten Erfahrungen auch, dass z.B. KI-generierte Werbetexte kaum Menschen bewegen. Irgendwie merkt ein innerer Anteil der Leser:in, dass ein Stück Seele fehlt. Oder was denkst du, was es genau ist?
All das schreibt einer, der sehr digital- und auch KI-affin ist. Aus meiner Sicht ist unsere Herausforderung und Aufforderung klar: Den Grat zwischen Nützlichem, Unterstützendem, Genialem der KI und der ureigenen persönlichen Intelligenz zu gehen, ohne das eine gegen das andere auszuspielen. Und achtsam verfolgen, was ein paar wenige Nerds und Giga-Investoren im Schilde führen, das nicht zum Wohl und Segen der Menschheit dient.
Gut, wer seinen Kopf-, Herz- und Bauchverstand bereits aktiviert und rückverbunden hat und damit an einer Wissens- und Intelligenzquelle andocken kann, auf die KI keinen Zugriff hat und nie haben wird, weil sie eine Maschine ist. Ich habe die KI nach dem Unterschied zwischen menschlichem Denken und ihrer Wirkungsweise gefragt: «Künstliche Intelligenz funktioniert nicht wie menschliches Denken: Sie erkennt statistische Muster in Daten, statt wirklich zu verstehen oder zu fühlen. Während das Gehirn Erfahrungen, Emotionen und Bedeutung verknüpft, berechnet KI nur Wahrscheinlichkeiten für das nächste passende Wort oder Ergebnis. Sie wirkt oft intelligent, folgt aber letztlich rein mathematischen Mustern – ohne Bewusstsein oder Absicht.»
Wahrscheinlich seit dem Maschinenzeitalter (1760-1970) und dem digitalen Zeitalter (ab 1970) hat der Mensch seine Verbindung zum Herzverstand und zu seiner Intuition mehr und mehr verloren. Der Takt der Maschinen fordert wenig oder wenn, dann vernetztes, schnelles Denken: Der Kopfverstand feierte damit seinen Alleingang in die Sphären, deren Auswirkungen wir gerade rund um den Planeten sehen und spürbar erleben. Der menschliche Herzverstand ist wissenschaftlich beweisen, leise, zu Beginn meistens scheu. Er weist oft andere Wege, als der Verstand gerade vorgibt und schon in der Umsetzung ist. Und: Der Herzverstand liegt nie falsch. Das kann man vom Kopfverstand nicht wirklich sagen.
Eine Stufe tiefer arbeitet die Intuition: «Hätte ich doch auf meinen Bauch gehört», dann wäre es richtig gekommen. Den Spruch kennst du − oder? Die Aufforderung in dieser Zeit ist es, Kopf, Herz und Bauch wieder zu synchronisieren. Dann funktioniert auch die Zusammenarbeit und der Einsatz mit und von KI, deren rasante Entwicklung in der nächsten Zeit kaum zu stoppen ist. Mein aktiver Herzverstand schenkt mir dabei Gelassenheit und Überblick, wo er wichtig ist. Er ist mein Fundament, auch wenn es rundherum rumpelt − ich fühle mich in mir gut und sicher verwurzelt. Und noch etwas kann der Herzverstand: Er dockt an das morphogenetische Feld an, das wissende elektromagnetische Feld, das unseren Planeten umfasst. Das Feld, an dem sich wahrscheinlich auch die Tierwelt orientiert und in dem alles abgespeichert ist, was je war. Das Feld, auf das wir auch bei der systemischen Organisations- und Familienaufstellarbeit zugreifen. Darauf haben wir direkten Zugang, sobald unser Herz wieder geöffnet ist. Mehr dazu in einem späteren Blogbeitrag.
Der Weg zum mehr Herz-Verbindung und Herz-Verstand führt über die Herz-Meditation. Ich habe das Workbook dazu hier für dich kostenlos verlinkt.